Stefan Behlau

Stereo Studie

21.04. – 19.05.2012

Niklas Schechinger Fine Art, HAMBURG

  • American Scenery
    acrylic and inkjet on canvas,
    
red: 96 x 95,5 cm +
    blue: 99 x 95,5 cm,
    2012
  • Keystone Lilies 1+2
    installation view
  • Keystone Lilies 1
    acrylic and inkjet on canvas
    95 x 195cm
    2012
  • Keystone Lilies 2
    acrylic and inkjet on canvas
    95 x 195cm
    2012
  • Point View (white)
    acrylic and inkjet on canvas,
    102,5 x 94,5 cm +
    102 x 94 cm
    2012
  • Point View (white) detail
  • Point View (silver)
    acrylic and inkjet on canvas,
    102,5 x 94,5 cm +
    102,5 x 94,5 cm
    2012
  • Point View (black)
    acrylic and inkjet on canvas,
    102,5 x 94,5 cm +
    102 x 94 cm
    2012
  • Pillow Fight
    acrylic and inkjet on canvas
    95 x 195 cm
    2012
  • Pillow Fight (detail)
  • Bush
    acrylic and inkjet on canvas
    95 x 197cm
    2011
  • Stereoknast
    acrylic and inkjet on canvas
    95.5 x 170cm
    2011
  • Stereoknast (detail)
  • Cave
    acrylic and inkjet on canvas
    Black: 101 x 95.5cm +
    White: 97 x 95.5cm,
    2011

Stefan Behlau
STEREO STUDIE
21. April – 19. Mai 2012

Sehr geehrte Ladies und Gentlemen,

mit dieser Ausstellung möchte ich Ihnen den Künstler Stefan Behlau und seine Stereo Studie vorstellen. Diese basiert auf stereoskopischen Photos, also zwei fast identischen Bildern, die z.B. mit Hilfe einer Spezialbrille dreidimensional erscheinen. Der Unterschied zwischen den beiden Bildern besteht nur in einer leichten Verschiebung der Perspektive, dem unterschiedlichen Blickwinkel der beiden menschlichen Augen entsprechend. Fast zur gleichen Zeit wie die Photographie wurde diese Technik um 1838 von Charles Wheatstone erfunden. Um 1900 und 1950 herum boomten die Stereobilder und boten die Möglichkeit, z.B. fremde Länder und Kriege bequem im Wohnzimmer zu bestaunen. Bis heute fasziniert die Grenzüberschreitung zwischen der zweiten und dritten Dimension, wie der 3D-Hype im Kino zeigt („Die Schlümpfe“, „Titanic“, „Avatar“).
Doch nicht nur die Motive der Stereobilder und die ihnen eigene Ästhetik interessieren Stefan Behlau, er benutzt dieses Material um Fragen nach der Einheit eines Bildes und seiner Tiefe zu stellen. Auf ganz andere Weise als ursprünglich gedacht, werden sie dreidimensional. Durch die meist minimalen Eingriffe thematisiert er Langeweile und Schönheit, Bild und Abbild, Farbe und Objekt und den Unterschied zwischen dem Gleichen und dem Selben.
Aber daneben geht es auch einfach darum, neue Bilder zu erschaffen, um die Lust an Farbe und Rhythmus.
Für’s Erste reicht das vielleicht, jetzt muss man selber schauen.
Hoffe es geht Ihnen gut und Sie genießen die Zeit – und bringen Sie ruhig Ihre Freunde mit!

Ihr
Niklas Schechinger

Eröffnung: 
Samstag 21.04.2012 – 19 bis 23 Uhr