Rouven Schmitt Hersfeld

Sterben

21.September – 19. Oktober

Niklas Schechinger Fine Art, Hamburg

  • 12-12-02-01
    26x36cm, framed
    collage
    2012
  • 12-01-08-01
    33x43cm, framed
    drawing/collage
    2012
  • 12-03-03-01
    33x44cm, framed
    drawing/collage
    2012
  • 13-09-15-08
    29x39cm, framed
    drawing/collage
    2013
  • 13-09-15-05
    35x46 cm, framed
    drawing/collage
    2013
  • 12-12-03-06
    29x39cm, framed
    drawing/collage
    2012
  • 13-09-15-04
    29x39cm, framed
    collage
    2013
  • 13-09-15-06
    28x37 cm, framed
    collage
    2013
  • 13-09-15-07
    26x38 cm, framed
    collage
    2013
  • 12-12-05-01
    29x41cm, framed
    collage
    2012
  • 13-09-15-02
    57x41cm, framed
    collage
    2013
  • 12-09-12-01
    62x45cm, framed
    collage
    2012
  • 13-09-20-01
    28x36cm, framed
    paper
    2013
  • 13-09-20-02
    28x36cm, framed
    paper
    2013
  • 13-09-20-06
    28x36cm, framed
    paper
    2013
  • 13-09-20-07
    28x36cm, framed
    paper
    2013
  • 13-09-20-08
    28x36cm, framed
    paper
    2013
  • 13-09-20-10
    28x36cm, framed
    paper
    2013
  • 13-09-15-03
    41x55cm, framed
    collage
    2013
  • flyer

Sehr geehrte Ladies und Gentlemen,

Oje, das ist natürlich jetzt erstmal nicht so toll: Sterben. Aber was soll man machen, da kommen wir einfach nicht drum herum.
Zu diesem Thema gibt es ja wirklich schon sehr viele Formulierungen in Wort und Bild. Trotzdem entzieht sich das Sterben meist ins Mystische oder in eine seltsame Banalität; wie in Actionfilmen, die nur wenig mit der Erfahrung zu tun haben, die man macht wenn man das Sterben einer anderen Person erlebt. Es kann ja auch ganz undramatisch sein und einfach stimmig. Unheroisch und natürlich. Und vor allem weit weg von stereotypen Bildern wie Kreuz und Totenkopf.
Rouven Schmitt Hersfeld hat seinem Bedürfnis nach neuen Bildern zu dieser, zwar naheliegenden aber trotz allem in der zeitgenössischen Kunst doch erstaunlich selten zu findenden Thematik nachgegeben und eine Reihe von klaren Formulierungen gefunden. In der Ausstellung zeigen seine Collagen und Zeichnungen das Verschwinden als zwar traurigen aber in sich schönen Prozess. Obwohl besonders in den Collagen auch die Härte des Todes und des Vergessens präsent ist, kommt er ohne schweres Pathos aus. Die ganze Ausstellung wirkt leicht, auch weil die Bilder weitestgehend abstrakt sind.
Zum abstrakten Tod, dem geometrischen Verblassen und den graphischen Kompositionen von Trauergesängen gibt es noch Umkleidekabinen aus dem Freibad zu sehen.
Wie das zusammenpasst erkennt man als Besucher allerdings sofort.
Ich lade Sie also sehr herzlich ein, diese ungewöhnliche Ausstellung zu besuchen.
Mit den besten Grüßen,

Niklas Schechinger