Stefan Behlau

Nova Color

16.03. – 19.04.2014

Niklas Schechinger Fine Art

  • Orange Cadmium Deep Organic
    200 x 150 cm
    acrylic and silkscreen on canvas
    2014
  • Sun Gold
    200 x 150 cm
    acrylic and silkscreen on canvas
    2014
  • Carbon Titan Fluo Red
    200 x 150 cm
    acrylic and silkscreen on canvas
    2014
  • Fluo Titan Super Pearl
    200 x 150 cm
    acrylic and silkscreen on canvas
    2014
  • Novaplex
    200 x 150 cm
    acrylic and silkscreen on canvas
    2014
  • Ruby Saphire Emerald
    200 x 150 cm
    acrylic and silkscreen on canvas
    2014
  • Carba Diox Purple
    200 x 150 cm
    acrylic and silkscreen on canvas
    2014
  • Nova Pearls
    200 x 150 cm
    acrylic and silkscreen on canvas
    2014
  • Buff Magenta Bluegreen
    200 x 150 cm
    acrylic and silkscreen on canvas
    2014

STEFAN BEHLAU

Nova Color
16.03. – 19.04.2014

 

Sehr geehrte Ladies und Gentlemen,

in seiner zweiten Einzelausstellung bei Niklas Schechinger Fine Art
wendet sich Stefan Behlau radikal der Farbe zu. NOVA COLOR. Der
Name einer nordamerikanischen Farbenfirma ist Titel der Ausstellung
und das Pogramm.
Der Perfektionismus von Stefan Behlau widmet sich diesmal nicht der
feinen Linie sondern der Farbe in ihrer Eigenschaft als Farbe. Nach
aufwändiger Experimentierphase und der jeweiligen Vorbereitung der
Leinwand, ist der eigentliche Farbauftrag schon nach wenigen
Sekunden vorbei.

Nachdem er sich in seinen früheren Werken u.a. mit der Genauigkeit
und Unzulänglichkeit eines Digital-Druckers auseinandersetzte, nimmt
er sich jetzt die Freiheiten und Risiken eines mechanischen
Druckvorgangs. Wie ein Siebdrucker ohne Sieb schiebt er die
Farbwalze über das Bild, das Motiv ist die Farbe. Selbst der formale
Aufbau stammt von den Farbkarten des Herstellers. Es ist, wie nur
selten, wirklich die Farbe AN SICH, die da auf den Bildern präsentiert
wird. Jeweils ein Eimer Nova Color. Im Grunde sind die Bilder nichts
anderes, als jeweils ein paar Eimer Nova Color – nur nicht in Eimern
sondern auf der Leinwand. Die Farbe wird nicht – wie es vom
Hersteller gedacht ist – zum Malen benutzt, sondern nur ausgebreitet.
Der Künstler kauft die Farbe und anstelle etwas „sinnvolles“ damit zu
machen, macht er dasselbe was der Hersteller macht, damit er die
Farbe überhaupt kauft.

Dass man darin dann doch wieder Figuren – Hände, verängstigte
Gespenster oder kleine Gruppen von Mönchen beim Junggesellen-
abschied zu sehen glaubt – daran ist man selber schuld und dazu
lade ich Sie wie immer herzlich ein!

Mit den besten Grüssen (love),

Niklas Schechinger